Lehre und Forschung
Zur Förderung der Lehre in der ausserklinischen, salutogenetisch ausgerichteten Hebammenarbeit sowie zur Erforschung der erzielten Gesundheitsergebnisse arbeitet Geburt 3000 eng mit Hochschulen zusammen.
Lehre und Forschung
Zusammenarbeit mit Hochschulen
Der Fachbereich Geburtshilfe der Berner Fachhochschule spielte eine zentrale Rolle beim Aufbau von Geburt 3000 (2023–2025). In dieser Initialphase wurden wesentliche konzeptionelle Grundlagen erarbeitet, darunter die Entwicklung des «CAS Hebammengeleitete Geburtshilfe», das gemeinsam mit der Berner Fachhochschule angeboten wird. Der CAS verknüpft integrative Konzepte wie Salutogenese und Salutophysiologie mit vielfältigen hebammenspezifischen Ansätzen auf Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse. Diese werden in Anlehnung an die Midwifery Unit Standards (MUNET) reflektiert und nachhaltig in die Praxis übertragen.
In der Forschung kooperiert Geburt 3000 mit dem Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich. Gemeinsam wird die erste Pilotstudie in der ausserklinischen Geburtshilfe durchgeführt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Erfassung von Gesundheitsergebnissen (Patient-Reported Outcome Measures, PROMs) sowie von Erfahrungen von Frauen (Patient-Reported Experience Measures, PREMs) wird von April 2026 bis Dezember 2027 eine Studie in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus Petit Prince in Fribourg und der Geburtshilfe des Spitals Uster realisiert.